Das Forum linker Gewerkschafter tritt ein für die Einheitsgewerkschaft als höchstes Gut der Arbeiterklasse, und spricht sich gegen jede Form der Spaltung aus.
Wir wollen, dass Demokratie endlich nicht mehr am Werkstor aufhört, sondern auch in den Betrieben und Verwaltungen mit Leben erfüllt wird. Also setzen wir uns dafür ein, dass Großaktionäre und Spekulanten nicht mehr mit einem Federstrich Tausende von Existenzen, ja sogar ganze Volkswirtschaften vernichten können. Der Unternehmer darf sich auch im Betrieb nicht mehr das Recht nehmen dürfen den Kollegen mit Existenzvernichtung (durch Kündigung) zu drohen, wenn diese ihre Rechte wahrnehmen.
Wir wollen den Begriff Solidarität wieder mit Leben erfüllen. Die Gewerkschaften sind dazu verpflichtet alle abhängig Beschäftigten zu vertreten, unabhängig davon, ob sie Arbeitslose, Sozialhilfeempfänger oder Scheinselbständige sind, und nicht nur die ständig kleiner werdende Gruppe der industriellen Facharbeiter.
Wir wollen, dass sich die Tarifpolitik ausschließlich an den Interessen der Kollegen orientiert. Darum darf es keine Einflussnahme auf die Tarifpolitik von außen geben, wie zum Beispiel durch das Bündnis für Arbeit und Wettbewerbsfähigkeit. Die Gewerkschaften dürfen ihre eigenen Flächentarifverträge nicht weiter demontieren und unterlaufen. Keine Billiglohntarifverträge, mit denen auch der letzte Rest des Vertrauens der Kollegen in die Gewerkschaft zerstört und die nächste Austrittswelle eingeleitet wird.
Wir wollen keine modernen neuen Monstergewerkschaften, also keine Versicherungskonzerne, sondern aktive Interessenvertretung. Und das nicht irgendwo in durchrationalisierten Gewerkschaftszentralen, sondern vor Ort.
Wir Wollen dass die Umverteilung von unten nach oben endlich beendet wird. Wiedereinführung der paritätischen Finanzierung der Rente und der Pflegeversicherung. Keine Abweichung von der paritätischen Finanzierung der Krankenversicherung Legale Steuervermeidung und kriminelle Steuerhinterziehung führen zu Milliardenausfällen in den Staatshaushalten. Sie müssen gestoppt werden! Denn daran drohen die sozialen Systeme zu zerbrechen, und einen armen Staat können sich nur die Reichen leisten.
Wir fordern die konsequente Bekämpfung der Massenarbeitslosigkeit. 30 Stunden Woche bei vollem Lohnausgleich. Tarifliche und gesetzliche Einschränkung der Überstunden. Die Arbeitszeit soll sieben Stunden am Tag und fünf Tage in der Woche nicht überschreiten. Rente mit 60 Jahren muss ohne Minderung der Rente machbar sein.
Wir fordern Frieden ,Abrüstung und Entmilitarisierung weil, eine Politik für Sozialstaat und Demokratie sich nicht mit einer epansiven, militärgestützten Außenpolitik verträgt! Solidarität im Inneren braucht Solidarität nach außen. Statt die Bundeswehr weiter zum Krieg für "europäische" oder "westliche" Interessen zu rüsten brauchen wir :
Darum wollen wir über diese Themen diskutieren, weil sie leider im normalen gewerkschaftlichen Alltag zu kurz, zu spät oder gar nicht diskutiert werden.
Kontakt:
Rainer Johanterwage
Weißes Venn 71
33442 Herzebrock
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